Technik

Photovoltaik, die eleganteste Energie

Photovoltaik ist unbestritten die Eleganteste unter den neuen erneuerbaren Energietechnologien. Sie bietet zwei entscheidende Vorteile:
-Sie wandelt Sonnenlicht direkt in hochwertige Elektrizität um
-Sie ist für den Taschenrechner genauso geeignet wie für das 500-MW-Kraftwerk

Netzverbund oder Inselanlage

Netzverbund-Anlagen speisen die gewonnene Energie über einen Wechselrichter ins öffentliche Stromnetz. Bei Bedarf wird die elektrische Energie über das bestehende Netz wieder bezogen und kann für alle Herkömmlichen 230V/400V Geräte verwendet werden.
Inselanlagen speichern die Energie in Batterien. Verbraucher können mit 12/24VDC oder über einen Inselwechselrichter mit 230VAC betrieben werden.
Diese Technologie kennen wir von mobilen Geräten wie Taschenrechner, Ampelanlagen, Signalisationen usw. An Orten ohne Netzanschluss, wie z.B. Fischerhütten, Berghütten, Club- und Waldhäuser kommen solche Inselanlagen zur Anwendung

Auf-Dach oder In-Dach

Aufdach
Das Modulfeld wird auf einer Unterkonstruktion aus Aluminium und Chromstahl montiert. Bei Steildächern wird die Unterkonstruktion mit den Sparren oder Pfetten des Dachstuhls verbunden. Die bestehende Dachhaut behält weiterhin die Funktion des Wetterschutzes.
Für Flachdächer gibt es zahlreiche Trägersysteme. Diese werden auf die Dachfläche gelegt und mit Ballast beschwert. Die empfindliche Dachhaut wird dabei nicht verletzt. Die Module werden in der Regel mindestens 10° geneigt. Um Modulleistung und Selbstreinigung zu begünstigen sind Winkel um 30° optimal.
Indach
Das Modulfeld der Solaranlage wird in das bestehende Dach integriert und übernimmt den Wetterschutz in dieser Zone vollumfänglich. Ästhetisch sehr ansprechende Lösungen sind auf diese Weise möglich.Insbesondere bei Dachsanierungen empfehlen wir eine In-Dach Lösung zu prüfen.

Die wichtigsten Komponenten einer Photovoltaikanlage

Eine Photovoltaikanlage besteht je nach Art der Anlage aus folgenden Hauptkomponenten:
Netzverbundanlage: Solargenerator, Montagesystem, Wechselrichter, Sicherung, Zähler
Inselanlage: Solargenerator, Montagesystem, Laderegler, Batterie, je nach Bedarf Inselwechselrichter

Montagesystem

Für die Montage der Solarmodule auf einem Dach ist eine Unterkonstruktion nötig.
Je nach Dachtyp wird eine passende Unterkonstruktion verwendet. Eine Aufdachanalge auf einem Satteldach oder Flachdach beispielsweise wir meist auf einer Aluminium/Chromstahl – Struktur befestigt.
Indachanlagen müssen mit zusätzlichen Elementen die Aufgabe der Wasserabführung und der Dachabdichtung übernehmen.

Solargenerator

Der Solargenerator besteht aus einem oder mehreren Solarmodulen, diese sind in verschiedenen Varianten erhältlich. Die Mehrheit der auf dem Markt erhältlichen Solarmodule bestehen aus ca. 3mm Glas, Solarzellen (Waver) aus kristallinem Silizium und einer Rückseitenfolie aus Kunststoff.
Der Rohstoff Silizium ist auf der Erde in grossen Mengen verfügbar und findet bereits als Halbleiter in der Elektronik breite Anwendung. Solarmodule mit aufgedampftem Silizium dagegen, können viel flexibler eingesetzt werden (auf Textilien, auf Handtaschen, usw.).
Solarmodule basierend auf dieser neueren Technologie besitzen aber bei weitem noch nicht den Wirkungsgrad herkömmlicher Solarmodule aus kristallinem Silizium.

Wechselrichter

Der Wechselrichter formt aus dem Gleichstrom vom Solargenerator den netzkompatiblen Wechselstrom und speist diesen ins Versorgungsnetz ein.
Wechselrichter verfügen z.T. über eine Digitalanzeige, die Ertragswerte und Saldi anzeigt.
Über Schnittstellen können die Daten ausgelesen und beispielsweise mit einem SolarDataLogger aufgezeichnet und für PC oder Smartphone aufbereitet werden.

Laderegler

Ein Laderegler erhöht die Sicherheit und die Lebensdauer der Batterie bei Inselanlagen. Dieser regelt den Lade- / Entladevorgang.

Akku / Speicher

Der Akku (Speicher) wird sowohl bei Inselanlagen, als auch bei Netzverbund-Anlagen zum Speichern der elektrischen Energie verwendet. Er puffert die vom Solargenerator erzeugte Energie bis sie verbraucht wird. Gespeichert wird in Gleichspannung von unterschiedlicher Höhe. Für die zeitversetzte Verwendung der Energie muss Netz konformer Wechselstrom erzeugt werden.

Förderprogramm

Einmalvergütung oder KEV?

Gemäss der neuen Energieverordnung gibt es nun die Einmalvergütung (EIV) als Alternative zur kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV). Lesen Sie nachfolgend, ob Sie dafür in Frage kommen und wie die Bedingungen dafür lauten.
Bei Fragen stehen wir Ihnen auch gerne persönlich zur Verfügung. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Die wesentlichen Änderungen

Kleine Anlagen (bis 10kWp) werden mit einer leistungsabhängigen Einmalvergütung unterstützt

Mittlere Anlagen (10kWp bis 30kWp) dürfen zwischen Einmalvergütung und KEV wählen

Grosse Anlagen (über 30kWp) profitieren von der KEV

Ich habe ein Wahlrecht. Was nun?

Sie melden sich normal für die KEV an. Sobald der Swissgrid Ihre Inbetriebnahmemeldung vorliegt, erhalten Sie ein Formular um Ihr Wahlrecht auszuüben. 

Ich habe Anspruch auf die Einmalvergütung. Wie erhalte ich diese?

Die Einmalvergütung erhalten Sie, sobald die vollständige Inbetriebnahmemeldung eingereicht wurde, Sie ggf. Ihr Wahlrecht ausgeübt
und der Swissgrid Ihre Zahlungsinformationen mitgeteilt haben.

Wie berechnet sich die Einmalvergütung?

Die Einmalvergütung setzt sich aus einer Grundpauschale und einem Leistungsbeitrag zusammen.
Die Höhe der Vergütung richtet sich nach der installierten Leistung und der Kategorie Ihrer Anlage.

Ich habe meine Anlage noch nicht gebaut. Was nun?

Sie können Ihre Anlage jederzeit bauen und vom neuen Förderungssystem profitieren.

Mein KEV-Projekt

Für die Abfrage Ihrer Wartelistenposition benötigen Sie folgende Angaben:
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